Beistandschaft, ein Paradebeispiel

Die deutsche Beistandschaft kann nicht viel erreichen. Nicht viel bis gar nichts.

Wären die Aussichten nicht so mau und Mamamotzt nicht so knapp bei Kasse, hätte sie dem Ex mit einem Anwalt schon längst Beine gemacht. Die Beistandschaft ist in Sachen Unterhaltseintreibung nämlich ein bekannt lahmer Tiger.

Bei Mamamotzt läuft alles telefonisch, für eine schriftliche Stellungnahme muss sie schon sehr quängeln.

Die Sachbearbeiter wechseln i.d.R. mehrfach pro Jahr.

Jetzt gibt es wieder eine neue Person, die aber zu den Telefonzeiten nie erreichbar ist, obwohl Mamamotzt immer nur dann anruft. (Sonst ist eh ausgeschaltet, no Chance.)

Fakt

Ex hat den Kindern beim Umgang erzählt, er zahle Unterhalt. Auf die Entgegnung der Kinder, dass Mama behaupte, da käme aber doch nichts (HEUL, müssen sich Eltern nach jahrelanger Umgangspause wirklich über sowas unterhalten mit den lieben Kleinen???!!!) sagte er, er würde bei der Bank gucken, was passiert sei.

Mamamotzt muss jede Meldung, die sie über irgendwelche Einkünfte oder Überweisungen vom Ex bekommt, der Beistandschaft mitteilen. Am Ende ist dort das Geld eingegangen und falsch weitergeleitet oder geparkt worden? Daher der Anruf heute.

Keiner da

Wie immer, wenn Mamamotzt dienstags ihre Person im Amt anruft, seit die zuständig ist, war die Person nicht da.
Egal, in die Akten gucken können auch andere.

Der Vertreter stellte fest, dass vor gut sechs Monaten 100 Euro flossen und im Juli 50 Euro für jedes Kind.

Hätte ja sein können, dass inzwischen der Gerichtsprozess durch ist („Sehe ich nicht, habe ich auch jetzt keine Zeit für, rufen Sie morgen wieder an, dann ist die zuständige Person wieder da!“) oder die Pfändung einer Versicherung, für die Mamamotzt einen Gerichtsvollzieher beauftragt (UND BEZAHLT!!!) hat.

„Kann ich nichts zu sagen, an die Unterlagen kommt nur die zuständige Person, aber Sie sehen ja, Ihr Ex zahlt. Das ist doch was! Komische Abständen, aber andererseits, er muss das Geld auch erst mal zusammen haben! Schönen Tag noch!“

Zum Glück

Wenn man so leer ist wie Mamamotzt, siehe letztes Blogpost, kann man zum Glück nichts anstellen. Ansonsten wäre hier mal eine ganz große Welle fällig.

An anderer Stelle durfte sie heute erfahren, welche Wohltaten der Väteraufbruch für Kinder für die Kinder bedeutet.

Nee, wirklich! Alles, aber das ganz sicher nicht! Genau diese kinderschädigende Haltung ist die direkte Konsequenz aus dem Tun dieses bescheuerten Väteraufbruchs.

Mamamotzt hofft

Zum Glück darf sie immer mal wieder hören, wie wohl gelungen und gesellschaftlich positiv herausragend ihre Brillanten seien. Das ist wohl wirklich so. Soziale Leistungsträger, auch wenn sie selbst das zu Hause nicht immer bemerkt.

Mamamotzt hofft, dass trotz aller Kraftlosigkeit und Leere das auch immer oder wenigstens noch lange so bleiben möge.

Kein Vater, weder der leibliche noch diese bescheuerte Organisation von Stummelschwänzen, hat diese drei Kinder je unterstützt.
Danke für nichts!

Genug für heute!

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Ein Gedanke zu „Beistandschaft, ein Paradebeispiel“

  1. Ich weiß,dass das leichter gesagt als getan ist,aber versuch doch mal,Dir darüber nicht so viele Gedanken zu machen!Die haben Deine Aufmerksamkeit doch gar nicht verdient!!!
    Ich habe die Erfahrung gemacht,dass solche Schikanen von anderen immer weniger wurden,weil es bei mir einfach nicht mehr gewirkt hat.
    Ich wurde bis vor ein paar Monaten auch noch ständig von allen Seiten von irgendwem schikaniert,bis ich die Schnauze voll hatte und drauf geschissen hab,was die von mir wollen.Seitdem hab ich überwiegend meine Ruhe.Bin zwar jetzt komplett allein,weil ich irgendwie gemerkt habe,dass selbst die,von denen ich dachte,dass ich ihnen was bedeute,ständig nur blöd zu mir waren.Aber so ist es besser als vorher.Schon komisch,dass auf einmal alle weg sind,wenn man nicht mehr so spurt,wie sie das gern hätten…
    Ich war wohl nur deren Energielieferant…Mehr nicht.Und das hab ich gar nicht mehr eingesehen!
    Da bin ich nur rausgekommen,weil ich nix zu verlieren hatte und sehr viel Selbstvertrauen entwickelt hab.Und seitdem kann mir keiner mehr was!Ich mache jetzt alles allein und erwarte von anderen gar nichts mehr.Das ist aber noch nicht lange so und ich bin ziemlich ausgelaugt,weil ich mich immer so habe ausnutzen lassen und andere mir so meine Energie „abgesaugt“ haben,aber eigentlich kann es ja nur besser werden…
    Ich kann Dir also nur raten,die Scheiße von anderen nicht mehr so bei Dir wirken zu lassen,denn das ist ja genau das,was sie wollen und woraus sie ihre Energie beziehen…
    Das geht nicht von jetzt auf gleich,das ist ein Prozess,aber Du brauchst Deine Energie jetzt für Dich und nicht für solche Idioten!!

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