Weiter so? – Nein!

Wie unendlich herbeigesehnt diese Osterpause ist!

Kein Deko-Gedöns, keine Termine, nicht mal aufwändiges Essen. Einfach mal dezidiert nichts tun. Nur die freie Zeit genießen, nicht mal putzen, gerade mal 4 Mahlzeiten pro Tag ausstaffieren – fertig.

Arbeit …

… eine Mischung aus Festanstellung und Freelancer. Es schlaucht sehr und die Bilanz nach grob einem Jahr fällt durchwachsen aus. Sehr durchwachsen.

Durch die Pendelei kostet die Festanstellung viel Zeit. Sie garantiert aber ein Grundeinkommen und eine Krankenversicherung für die Familie. Das Gehalt reicht nicht zum Auskommen (für vier Personen), also muss an den anderen Tagen auch Geld verdient werden. (Unterhalt kommt nur ganz gelegentlich in unkalkulierbaren Bröckchen, was bedeutet: kalkulieren wie ohne Unterhalt.) ((Die Konditionen der Anstellung sind nicht verhandelbar, schon probiert. Entweder so oder nicht.))

Die Umstände ermöglichen nur schlecht bezahlte Aufträge, die immerhin mit der wenigen, verbleibenden Energie machbar sind, im Gegensatz zu tolleren, besser bezahlten Projekten. Und sie fressen ebenfalls viel Zeit. (In der Summe VZ Arbeit und mehr, aber ein unregelmäßiges und unbefriedigendes Einkommen.)

Während das Hamsterrad läuft, hier also seit Herbst bis jetzt durchgehend, kommt Mamamotzt überhaupt nicht zum effektiven Nachdenken. Irgendwas ist immer und man braucht einen echten Abstand zu den Dingen, die man mal aus einer anderen Perspektive betrachten muss/möchte.
Also die Gesamtsituation, die Arbeits- und Familiensituation in diesem Fall. Besonders, wenn man absolut alleine überlegen muss und maximal die eigenen Kinder als Gedanken-Sparringspartner hat.

Die Brillanten an sich kamen in diesem letzten Jahr viel zu kurz. Bei allem Lerneffekt, den es dabei auch gibt.
Es gibt hier nichts und niemanden, der Mamamotzt unterstützt, und wenn sie nicht die Hausaufgaben überwacht, tut es niemand. Wenn sie nicht für Arbeiten übt oder Vokabeln abfragt, macht es niemand. Das sieht man auf den Zeugnissen. Wenn sie nicht zeigt, wie XYZ funktioniert, dann tut es niemand. Alles, was Mamamotzt nicht tut, passiert nicht. Putzen, erziehen, zuhören, die Welt erklären.
(Im Freundeskreis der Brillanten gibt es bereits erschreckende Beispiele, was dadurch passieren kann!)

Mamamotzt ist leider keine Heldin sozialer Netze im real life, hat aber ein Händchen für falsche Charaktere. (Viel versprochen, schon gebrochen …)

Die Brillanten stellen keinen Unsinn an, wenn Mamamotzt nicht zu Hause ist, aber das ist auch schon alles. Sie hängen lethargisch herum und tun … nichts.
Trilliarden vertane Chancen!

_ _ _

Blöd, dass ihr nicht mal ein Ziel klar ist. Will Mamamotzt mehr Zeit für die Brillanten, egal, was es kostet? Will sie gerne wieder anspruchsvolle Tätigkeiten ausführen und weg von den Hilfsjobs? Wäre sie bereit, sich von irgendwas oder irgendwem abhängig zu machen, um (Familien-)Zeit zu gewinnen? Welchen Schritt würde sie als erstes gehen? Wie wichtig ist ihr das komplett weggebrochene eigene Sozialleben? Ist es auf Dauer ok., abends nur noch ins Bett zu wollen und als einziges Ziel für freie Stunden zu haben, bloß Ruhe haben zu wollen, keinen Menschen sehen zu wollen und möglichst nichts zu machen?

_ _ _

Eine gute Grundsatzfrage ist in Momenten, in denen im Leben irgendwas nicht richtig erscheint, oder falsch oder untragbar, folgende:

Kannst du dir vorstellen, noch ein/fünf / Jahr/e genauso zu leben? 

Antwort lautet: definitiv nicht!

_ _ _

So! Es muss sich also etwas ändern.

Aber: wo anfangen?

_ _ _

Ganz privat gibt es natürlich Faktoren, die selbst hier nicht thematisiert werden, die aber eine Rolle spielen. Wahrscheinlich nicht mal unerheblich. Die „zu beackern“ ist einzig Mamamotzts Aufgabe. Und ohne Kenntnis derer sind eigentlich alle möglicherweise eingehenden Ratschläge oder Hinweise vergeblich.
Also, ein Like unter dem Beitrag ist ok, aber alles andere kostet leider nur kostbare Leserlebenszeit. 😉
:-*

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Ein zufriedener Beitrag

Das Leben kann so schön sein. So schön smooth, so glatt.

Den Brillanten geht es gut, alle sind gesund, alles prima.

Die Tage werden länger, die Sonne schien jetzt einige Tage, man wohnt, man lebt, man freut sich. Weil man sich dessen bewusst ist.

Jemand sagt mit mitleidiger Stimme, in dem Alter der Brillanten seien die Jugendlichen ja auch schwierig.
Nö, hier nicht. Das können die sich gar nicht leisten. Mamamotzt ist zwar extrem lässig in vielen Dingen, aber da ist sie streng. Und kennt den Weg zur Haustür. Und würde ihn zur Not auch weisen.

Das liebe Geld

Aus Spaß hat sie eben noch einen Hartz IV-Rechner ausgefüllt, so, als ob sie nicht bienenfleißig erwerbstätig sei und über gar kein Einkommen verfügen würde. Eine einfache Version, ohne allzuviel Schnickschnack. 

Also entweder ist das viel Geld, der Rechner kaputt oder sie verdient ganz schön wenig. Der berühmte Satz: „Ohne Arbeit hätte ich mehr!“, er träfe mehr als zu. (Mit Hartz IV kann man ja auch Zuschussanträge für Klassenfahrten und Sportvereine stellen, wie geil wäre das denn?!) 

Trotzdem wird sie nicht hinrennen und den Rest beantragen, der der Familie vermutlich noch „zusteht“, im Gegenteil, es schüttelt sie alleine bei dem Gedanken. 
Und glücklicherweise ist sie in der Lage, ohne die bisherige Pflege schwerst Pflegebedürftiger „nebenbei“ sich um mehr freie Aufträge zu kümmern. Phasenweise mit Knochenjobs das monatliche Einkommen anzuheben. Und sie hat absolut keinen Nerv, dafür Quadratkilometer an Formularen auszufüllen, jeden Monat neu, weil sich das freie Einkommen ja verändert, und zu kontrollieren, wo ein „Groschen“ fehlt. 
Dafür aber noch einen Bewerbungsmarathon hinlegen zu müssen, um im Bezug zu bleiben. Nein, dann lieber manchmal verzichten und Suppe strecken. (Passiert nie, Suppe strecken. Verzicht ist wohl eher das Zauberwort.) 

Unabhängigkeit rulezzzz! 

Glücklicherweise sind die Brillanten groß genug, dass es einigermaßen hinhaut mit der vielen Arbeit = Abwesenheit, physisch und/oder psychisch. 

Erziehung nebenbei

Mamamotzt ist sicher nicht die erste Pädagogin ihrer Kinder, keine super Erzieherin oder ähnliches. Das extrem überhöhte Ideal, welches Eltern heute erfüllen wollen, ihre Kinder bis zum Erbrechen fördern oder maximal helikoptern (teils, ohne es zu wollen, ja, sogar ohne sich dessen bewusst zu sein), war eh nie ihres. Und sie kommt gepflegt nicht mal ihr eigenes, kleines Erziehungsideal heran.

Eine gewisse Menge Quantitätszeit mit dem Nachwuchs fällt zu oft unter den Tisch, weil Zeit und Nerven fehlen, noch ist bezahlter oder gar biologischer Ersatz zur Hand. Gemeinsame Mahlzeiten als fester Anker im Tag? Ha, ha, ha! Irgendwer ist immer nicht da, akut unterzuckert oder leider gerade satt. Schadeschadeschade, aber kaum zu ändern.

Die Brillanten wachsen auf, wie viele Milliarden Kinder vor und neben ihnen auf diesem Planeten: ohne Lob für jeden Schiss, einfach normal und nebenbei. Mittelstrukturiert und eilig geliebt, aber von Herzen!

Vieles, was sie können könnten, wird ihnen verwehrt bleiben, weil es nicht möglich ist. Das ist sehr bedauerlich. Bildungsbürgertum adé.
Aber vielleicht und hoffentlich haben sie Resilienzen gegen Unbill im Leben, weil sie erfahren haben: das Leben ist hart und ungerecht, aber mindestens ein Pfeiler ist unumstößlich. Mama. 

Ein ganz normaler Tag

Ein Kind bedankt sich für den schönen Tag heute (ein stinknormaler, aber es lief halt einfach mal alles so, wie man es für normal hält), ein Kind ist allmählich wieder gesund und für die Zeit seiner Krankheit konnte Mamamotzt bezahlt und versichert der Arbeit fernbleiben (ein einziger Fehltag, das Kind war natürlich länger krank, aber der Rest wurde anders abgefedert!), ein Kind wurde außerordentlich freundlicherweise von Bekannten zu einer kulturellen Veranstaltung mitgenommen, was sonst nicht möglich gewesen wäre.

Dankbar sein fällt eventuell viel leichter, wenn man materiell weniger hat. Dann fühlt man es besser.

Das Leben plätschert ruhig dahin

Das Leben plätschert derzeit ruhig dahin. Mehr hat sich Familie Mamamotzt lange nicht gewünscht. Ein Traum ist damit wahr geworden!

Einfach mal keine Katastrophen.
Vor allem einfach mal möglichst lange keine Entscheidungen als Laie über Leben und Tod mehr treffen müssen. Auch das Aus mit dem #Freund ist in der Nachbetrachtung eine Nachwehe dieses Traumas mit allen Folgewirkungen. Es ist wirklich ein Trauma, Pflege (zu Hause oder auch nicht zu Hause) kann einfach richtig scheiße sein und leider auch langanhaltende, unschöne Folgen ziehen.
Therapie? Nicht nötig. Manche Menschen machen sowas mit sich selbst aus, aber es braucht Zeit.

Die Familie ist stabil

Die Familie Mamaotzt ist derzeit stabil. So stabil wie lange nicht. Es fühlt sich einfach mal geschmeidig an.

Keine Dramen, weder beim Familienvorstand (Herzschmerz) noch bei den Brillanten (Freunde verursachen ja komischerweise häufig mehr Ärger als Freude …).

Möge es lange so bleiben.

THE END

 

 

P.S.: Eine fette Nachzahlung, die nicht mal verbrauchsabhängig ist (Grundsteuer B etc.) und ein häßliches Telefonat werden die positive und gechillte Stimmung jetzt auch nicht ändern!
Nimm das, Schicksal! Du kannst sie alle mal!

 

 

 

 

 

Stimmung steigt

Nachdem der letzte Beitrag noch von Nikolausfrust geprägt war, kann Mamamotzt längst Linderung vermelden.

Weihnachten war superlustig, wenn auch irre schräg. Das bleiben Familieninterna. 😉
Auch Silvester war ruhig und gemütlich.

Mamamotzt hat komplett durchgearbeitet, während die Brillanten chillten, was das Zeug hielt.

Stressig wird es immer, wenn zum normalen Programm noch Kranke kommen, das war zwischenzeitlich auch der Fall, ein Kind laborierte eine Woche erheblich rum inklusive Krankenhaus. (Nisch so witzisch für Alleinerziehende ohne back up.) Dazu kam zeitgleich ein außergewöhnlich schwächelnder Pflegefall, den es zu versorgen galt. (Nisch so witzisch für Alleinerziehende ohne back up und mit kranken Kindern, fast drei Wochen schulfrei und VZ Arbeit.)
Und noch ein paar Beerdigungen. Darüber macht man keine Witze. Das ist einfach traurig. Wenn es irgend möglich ist, sollte man den Angehörigen und/oder dem Verstorbenen die letzten Ehre erweisen und der Beisetzung oder Trauerfeier beiwohnen. Das ist unermesslich trostspendend für die Hinterbliebenen und für einen selbst das allerletzte Mal, sich auf dieser Welt mit dem Verstorbenen „auseinanderzusetzen“. Danach kommt

nichts mehr. Nichts.

Gott sei Dank war wenigstens Ruhe von Seiten des Ex. Über Weihnachten und Neujahr kein Wort und kein Ton, kein Geschenk und kein Unterhalt.

So sieht das eben aus bei einem, dem nichts wichtiger ist, als die eigenen Kinder.

Inzwischen läuft wieder alles. Kind wieder gesund. Pflegefall wieder gesund. Die Toten zur Ruhe gebettet.

Mamamotzt lebt ein intensives LMAA (leck mich am Arsch), das entspannt. Viel Sport tut ihr gut.

Finanziell war der letzte Monat mit Jahresbeginn und allen Beiträgen etc. pp. natürlich too much für die Einnahmen, das muss jetzt wieder reingespart werden. Langfristig muss regelmäßig mehr Geld reinkommen. Die unregelmäßigen Einnahmen beinhalten den Nachteil der Unberechenbarkeit, z.B. der titulierte Mangelunterhalt, der irgendwann in beliebiger Höhe gezahlt wird.

Ja, auch 100 Euro Unterhalt für alle zusammen sind toll, aber fiktiv sind dreimal soviel tituliert für die drei Brillanten zusammen. Und tatsächlich soll sie nach Gesetzeslage in der Lage sein, trotz kompletten Alleinerziehens für vier Personen ausreichend Geld zu erwirtschaften, während ein Alleinstehender das nicht schafft?! Aus dem einzigen Grund, dass er leiderleiderleider nicht schafft?!

Kannze denken, watte willz, da is irgendwo n Fehler im System! #UVjetzt wäre daher wichtig!

Theoretisch hat Mamamotzt freie Wochenenden, weil sie sich den Status endlich erarbeitet hat. VZ Fünftagewoche, daber Wochenenden frei. Weil aber immer irgendwelche nicht zu delegierenden Dinge passieren, ist heuer doch mal wieder Wochenendschicht angesagt. Was irgendwie mit den privaten Terminen vereinbart wird. Das frustet irgendwie, denn Erholung kommt ja nicht vor.

Nach bald einer Dekade getrennten Lebens ist der Ex bis auf seine finanzielle Verantwortung, die er durch das Zeugen von Kindern übernommen hat, übrigens die Kinder betreffend kein Ansprechpartner für nichts mehr.

Jeder Gedanke an Entlastung durch ihn, weil er doch müsste, eigentlich sollte, es auch sein Job wäre: schwächt, ist überflüssig!

Die Brillanten sind endlich groß genug, dass es in weiten Teilen des Lebens ohne Hilfe von außen geht. Mamamotzt hat schon einen sehr weiten Weg geschafft.

 

LOVE YOU ALL, DEAR READER! HAPPY 2017!

Alltag

Heute hatte Mamamotzt wieder einen langen Tag. Außer Haus 12 Stunden. Vor den Kindern das Haus verlassen, Frühstück gerichtet, hoffend, dass alles klappt.

Es war ein normaler Tag. Anstrengend in der Summe.

Das oberste Lebensziel ist, das Geld zu verdienen, das eine vierköpfige Familie braucht. Keine Reichtümer, keine Urlaube, aber wenigstens im Wintern passende warme Schuhe und Jacken. Der Winter mit seinen Heizkosten und den Klamotten ist Mamamotzt seit jeher ein Graus! Wegen der gesteigerten Ausgaben.

Wäsche muss gegebenenfalls im uralten Trockner getrocknet werden. Im Sommer ist sie in einer Stunde Balkonhitze auch noch abends fertig. Neue Schuhe und Jacken etc. Und die Heizung. Obwohl es eigentlich schon so kalt in der Wohnung ist, dass die Gefahr besteht, dass es stockt und schimmelt.

Tja.

Aber die Wäsche muss auch im Winter schnell trocknen, weil nicht so viel da ist, dass man tagelang drauf verzichten könnte, weil noch was im Schrank ist. Nö. Da ist nichts.
Vielleicht müffeln deshalb auch manche Menschen so unangenehm? Wasch- und Trockungsproblem im Winter?!

Wahrscheinlich. Ist Mamamotzt extrem langsam, oder zumindest langsamer als andere, oder in vielen Bereichen weniger talentiert. Keine Ahnung.
Ihr sind die Tage viel zu kurz.
Stimmt das Einkommen einigermaßen, fehlt Zeit für Hausaufgaben, Arztbesuche und Pflege.

Es ist das pure Funktionieren. Krank werden ist nicht. Schlimmste Gesundheitsgeschichten, eher Krankenstories, aus dem Umfeld beunruhigen und machen nervös. Es DARF hier gar nichts passieren.

Emotional ist es keine Frage derzeit für sie, aber generell und vom Verstand her fragt sie sich, wie man in so einem perpetuum mobile Zeit für einen Partner finden könnte.
Drei bis vier Abende pro Woche sind fix verplant. Das sind Kindertermine. Sie kauft ein oder sportelt im Idealfall. (Selten!)
Meistens sind es mehr dank Elternversammlungen hier und dort, Ehrenamt und netzwerken. Am Wochenende sind Punktspiele, Konfatermine etc., die auf dem Land ohne Elterntaxi nicht laufen.

Lauter Gedankenwirrwarr.

Jede/r gibt im Leben dem Alltag soviel, wie sie/er kann.

Die Familie ist gesund, das ist die Hauptsache. Und es ist trotz der Anstrengung ok.

Aber wie machen andere es scheinbar müheloser? WIE?


Eine Frage ist noch, wie der Ex ab und zu drauf kommt, JETZT die Brillanten sehen zu wollen. Sie hat ihn mehrfach gefragt, weil es einfach komisch ist, wenn man das ganze Jahr über keinen Kontakt hält, dann mit einem Mal sofort die Kinder haben zu wollen.

Natürlich gab es keine Antwort. Ihr wurde lediglich Umgangsverweigerung vorgehalten. Gähn!

Es ist absolut keine Kommunikation mit ihm möglich. Er antwortet auf gar nichts, es gibt keinerlei Unterhaltung mit ihm, weil er sie verweigert. (Durch Ausweichen, Herumreden, Antworten verweigern oder vermeiden u.ä.)

Er will offenbar nur seine Rechte durchsetzen, das Befinden der Kinder ist ihm offenbar egal. Wenn schon eine kleine Frage zum Erlöschen des Wunsches führt.
Die Brillanten wissen alles. Seine Frage, die Reaktion von Mamamotzt und auch das hilflose Herumgerede.
Er benimmt sich armseelig.

Gemeint, wie gesagt: Gott sei es gedankt, dass er zu faul ist, einen Rechtsanwalt oder das Gericht direkt zu bemühen! Es erspart viel Nervenkrieg und Arbeit, dass er meist nur persönlich einen auf beleidigte Leberwurst macht, aber keine Maßnahmen ergreift.

So kommen nämlich die Brillanten, und das sind sie wirklich!, ziemlich glimpflich davon und werden nicht in sinnlosen Rechthaber-Kriegen zwischen Erwachsenen zerrieben.

Das ist dem Ex zu Gute zu halten! Ein absolut positiver Aspekt in all dem Pief. Danke für seine Schluderigkeit!

Gute Nacht! Ihr seid toll. #systemkrank

Die Lüge vom Mütterthron

Was kann man sagen zum Mütterthron?
Mamamotzt ist müde.

Sie würde eher unbemerkt eingeschlafen vom Thron rutschen, als munter und machtgierig darauf zu regieren!

Der Ex schreibt alle paar Monate eine sorgenvolle Mail, in der er sich nach dem Wohlergehen der Brillanten erkundigt und ihnen das wichtigste aus seinem Leben mitteilt: „Ich will die Kinder sehen!“ Vollzitat Ende

Bei soviel Engagement seinerseits ist es verständlich, dass das Jugendamt erst im Sommer eine Überprüfung der Verhältnisse durchführte. Denn immerhin konnte der Engagierte dort jahrelang die Mär der kinderentziehenden Mutter aufrecht erhalten.

:O

Andere getrennte und verkannte Väter im Bekanntenkreis

Ein Ex-Freund, der sich als Vollblutanhänger des 50/50 Modells ausgab, welches er ca. 35/65 lebte mit Hilfe seiner Familie und stattdessen Vollzeit Karriere machte, tönte überall herum, dass 50/50 klasse sei. Als die Anwälte nach der Trennung die faktischen 35/65 berechneten und ihn auf seine (gehaltsmäßig entsprechend hohen) finanziellen Verantwortungen hinwiesen, bekam er Rücken und verfiel in anhaltende Depressionen. Kurz vor arbeitsunfähig. Bedauernswert.

Ein Bekannter rechnet sich als Selbständiger arm und arbeitet nur das nötigste, da seine Ex gut verdient und er sich nicht gut fühlt, wenn er Geld für die Kinder in die Richtung überweisen muss. Da die Mutter ihn emotional verletzt habe, sieht er die Kinder nicht mehr. Zu schmerzhaft war das für ihn und irgendwann muss er auch an sich denken.

Ein anderer Bekannter hatte über Jahre heimlich eine Zweitfamilie aufgebaut. Er ließ seine Exfrau nach der Trennung im gemeinsamen Haus wohnen und dafür seine schwerkranke Mutter pflegen, nach deren Tod schmiss er sie umgehend raus. War rechtlich möglich.
Ein Sunnyboy, wenn Sie ihn träfen, würden Sie nie glauben, dass ein gesellschaftlich so engagierter Mensch so ein Arsch ist.

Ausnahmen oder Regel

Zwei Väter aus dem Dorf gibt es, die Trennungen sind noch frisch, die sich wenigstens zeitlich um die Kinder kümmern. Weil die Mütter, die jeweils das Haus verließen, im Ort wohnen blieben, ist den Kindern das soziale Umfeld erhalten geblieben. Übernachtungsbesuche finden bei Müttern wie Vätern statt und wechseln sogar an einem Wochenende von einem zum anderen Elternteil. Also: mit sämtlichen Übernachtungsfreunden im Schlepptau. Über das Finanzielle uns Sonstige kann nichts gesagt werden, keine Infos.

Zu Elternabenden oder den aktuellen Weihnachtsfeiern erscheinen sie, wie es ihnen die Zeit erlaubt, aber nach Möglichkeit beide.

Der entmachtete Ex

Der Ex von Mamamotzt weiß immer noch nicht, auf welche Schulen die Brillanten gehen. Obwohl er vor Jahren auf sein Recht auf Information pochte und die Rektorin der Grundschule vorführte, weil sie angeblich nicht seinen Rechten nachkam. Beim nächsten Umzug vergaß er prompt, seine Adressänderung mitzuteilen, seitdem erreichen ihn schulische Infos nicht mehr. Und er hat sich noch nicht gewundert bzw. auch auf Anfrage hin nicht die neue Adresse mitgeteilt.
In zusammen 19 Jahren Schulkinderleben war er auf genau keinem Elternabend und zwangsweise auf einer Abschiedsfeier. Weihnachtsfeiern etc.? Forget it! Einschulungen hat er immerhin 2 1/3 erlebt.

Der engagierte Vater lässt sich Monat für Monat verleugnen, wenn der Gerichtsvollzieher wegen der nichteingehaltenen Unterhaltsraten Sturm klingelt. Für zwei von drei Kindern weigert er sich bislang seit Jahren erfolgreich, überhaupt eine Zahlungsverpflichtung ermitteln zu lassen.

Und geht an seinen 365 freien Abenden pro Jahr, während Mamamotzt die Brillanten ins Bett bringt und ihren diversen Verpflichtungen nachkommt, mit anderen männlichen Strippenziehern ein Bier trinken und schmiedet Allianzen gegen die bösen Weiber auf dem Mütterthron.

Mehr Enthronisierung und wesentlich mehr Rechte

Damit die schlimmen Weiber wie Mamamotzt und Co. nicht noch mehr Befugnisse erhalten, müssen dringend andere Gesetze her, eindeutig.

Genau das sagen die trotz dieses ganzen Rotzes auch noch politisch egangierten Frauen auch!

Mehr Rechte für alleinerziehende Mütter (Rente, Familiensteuern, Bewerbungsprozedere etc.) und sinnvolle Sanktionen für Lügenväter.

Kleine Fußballjungs

Ein rumpeliger Haufen kleiner Jungs, die als Gruppe dezent orientierungslos wirken und unsicher sind. Alleine versuchen einzelne der Elf- oder Zwölfjährigen auch mal cool oder vorlaut zu sein. In der Gruppe trauen sie es sich aber noch nicht.

Unerwartete Liebe

Mamamotzt liebt diese kleinen Fußballfreaks unerwartet sehr!

Bis zum ersten Spiel direkt nach den Sommerferien kannte sich die Mannschaft noch nicht, gemeinsames Training gab es nicht, dementsprechend uneingespielt ist der D-Jugend-Trupp immer noch. Eine Spielgemeinschaft aus vielen Dorf-Sportvereinen zusammengewürfelt.

Für Fußball kann Mamamotzt sich nicht wirklich erwärmen, die ersten Eindrücke beim Schnuppertraining bestätigten auch alle Vorurteile. Aber es kam anders …

Bunte Truppe

Doch die kleinen Jungs haben es ihr angetan und ihre Unterstützung gewonnen. Sie kommen aus unterschiedlichen Dörfern und auch aus unterschiedlichen Ländern. Von mehreren sprechen die Eltern kaum oder kein Deutsch.

In der Chat-Gruppe fragen diese Jungs dann: „Mein Vater kann nicht fahn. Wer kann misch mitnem?“

Andere Kinder werden zu jedem Training gefahren und besitzen eine komplette Bundesliga-Trainingsausrüstung. (1 Shirt ca. 75 Euro! ..)

Fußball als Integrationsprojekt

Bei einem Spiel trafen sie auf eine Mannschaft, in der zwei Spieler relativ kurz in Deutschland leben. Die beiden verschmolzen mit dem Ball, umtänzelteten jeden Gegner, waren immer präsent, schnauften nie, zeigten eine atemraubende Leichtigkeit im Spiel und hinterließen einen mundoffenstehenlassenden Eindruck bei allen Beteiligten, weil sie einfach schön spielten. Die gegnerische Mannschaft gewann, und einer der beiden fragte auf dem Weg in die Kabine: „Wir gewinnt, ja?“ (Auf der D-Jugendebene fallen noch viele Tore, aber die Schiedsrichter sind Laien und erkennen nicht jeden Treffer an. Das Ergebnis dieses Spiels kannte tatsächlich nur der Schiri, alle Zuschauer hatten anders gezählt, insofern eine berechtige Frage und mit wenig Sprachkenntnis alles wichtige angesprochen.)

In der Mannschaft vom Brillanten stehen Eltern an der Bande und feuern auf russisch und armenisch, deutsch, türkisch und arabisch an. Kleine, rothaarige Geschwister fiebern darauf, dass der große Bruder noch einen Schluck Sportgetränk für sie in der Flasche übrig lässt. Unbekannte Eltern rufen sich gegenseitig aus dem Stau an und bitten, ob man sehr spontan in einer Schleife fahren könne und das eigene Kind zum Punktspiel abholen. Fremde Eltern kontaktieren Jungen per Smartphone, von denen sie wissen, dass es mangels Sprache und Mobilität mit dem Einsatz beim Auswärtsspiel sonst schwierig wird.
Ziemlich herzerwärmend, denn: bis vor sechs Wochen waren sich alle fremd!

Im Moment wächst da eine wunderbare Spielgemeinschaft zusammen. Keine verbissenen Eltern, keine bösen Auseinandersetzungen mit Schiedsrichtern oder gegnerischen Teams am Spielfeldrand, sondern eine wirklich unerwartet hilfsbereite Truppe.

Sport als Lebenshilfe

Der geliebte Trainer verordnet den Jungs eine Dusche nach dem Sport. (Die könnten sonst auch gut ohne … 😉  ) Wehe, einer hat Handtuch oder Duschgel nicht dabei, es kommt ihm kein Stinker vom Platz! Mit Handschlag begrüßen und verabschieden, Körperhygiene und Mithilfe beim Auf- und Abbau. Der Verein weiß aus Erfahrung, dass bei Jungen in diesem Alter Weichen für´s Leben gestellt werden und dass ein Trainer oft mehr Einfluss hat als die eigenen Eltern zu Hause. Pubertät lässt grüßen. Wer nicht spurt, steht beim nächsten Spiel daneben. Das zieht!

Doch, dieses „Fußball“ gefällt Mamamotzt unerwartet gut.

Und dem Brillanten gefällt es so gut, wie erhofft. Er ist überraschend flink und ausdauernd und verblüfft durch dusseligen Gesichtsausdruck bei unerwarteter Sprintstärke. Mal um mal bleibt ein Gegenspieler verdutzt zurück, weil es nicht vorstellbar ist, wie schnell der Brillant den Platz gewechselt und ihm den Ball abgeluchst hat.
Technisch könnten weitere Trainingseinheiten allerdings nicht schaden …

Familienfreude am neuen Hobby

Bislang finden auch die anderen Brillanten dieses Fußball unerwartet interessant. Man findet in jedem Match einen Spieler, den man beobachten kann, beißt sich optisch am Schiri fest oder beschäftigt sich mit dem Warmhalten der Auswechselspieler usw. usf.

Ohne einen Satz zum Ex geht es nicht: wüsste er, wie prima der Brillant sich macht, würde er sich sicher gerne mit diesen Federn schmücken („sein Talent vererbt“). Die zeitraubenden Trainingseinheiten und Auswärtsspiele würde er sicher ohnehin „leider“ nicht begleiten können. Aber es ist ihm auch noch nicht eingefallen, mal zu fragen, wie es denn so läuft und wo und wann der Brillant spielt. Und wer nicht fragt, der erfährt eben nichts. Immerhin weiß er, dass der Brillant spielt. (Mitteilungspflicht erfüllt.)

Möge der Familie die Freude an diesem neuen Hobby lange erhalten bleiben!

Therapie ja-nein?!

Das Blog, um Gedanken zu sortieren. Weil kein Vertrauter/r da ist, mitzusortieren. Auf, auf!

Ein Brillant hat eine LRS und könnte Therapie gebrauchen. Die Diagnose kam in den Sommerferien und für Mamamotzt überraschend. Das Kind hat eigentlich doch psychische Problem, ist meganiedergeschlagen. Es liest und schreibt flüssig, und dass die Generation „Schreiben nach Gehör“ da etwas hinkt, hat doch bis jetzt niemanden gestört.

Die Ärztin wirft seelische Behinderung und einen §35A (KJHG) in den Raum. Ja, das passt! Komplettblockaden, Verweigerungshaltung bis zum Maximum etc. In der Schule. Außerhalb immer seltener. In der Freizeit fast gar nicht mehr (Aufräumen zu Hause etc., das kennen doch bestimmt viele).

Da will man natürlich fördern, oder soll das Kind weiterhin den Leidensdruck verspüren? Also: Therapie!
Am besten einen Antrag stellen auf Kostenübernahme, denn eine Einheit ist dammisch teuer. Mindestens 50 Euro! Und in etwa kann man mit 50 Sitzungen rechnen. Wochentakt. Das sind rund 2500 Euro im Jahr. Heißa hoppsa!

Ahnungslos stellt Mamamotzt den Antrag auf Kostenübernahme und muss nach weiteren Wochen des Wartens in einer stundenlangen Sitzung erfahren, dass:

  • hier auch nochmal viele Anträge gestellt werden müssen.
  • unbedingt der Ex alles absegnen muss (Himmel, bloß nicht! Gibt nur Stress und Gerenne und sein Wichtigkeits-Getue, eine Unterschrift aber eher nicht oder erst seeehr spät.).
  • sehr enge Zusammenarbeit gefordert wird mit dem Elternhaus (sprich: dass Mamamotzt zu x Terminen antanzen muss, Buch führen muss, usw. Ex ist natürlich entschuldigt).
  • es mindestens ein Jahr dauert, bis über den Antrag entschieden wird, Unterbesetzung, UND viele weitere Untersuchungen im Vorfeld stattfinden. Die vorher schon in ebenfalls monatelanger Wartezeit für die Diagnose durchgeführt wurden. WTF?!
    Zeit verplempern ohne Ende!

Per Antragsstellung ist man zudem drin in der Überwachungsmaschinerie des überregionalen Jugendamts. Abgestempelt als: „unfähig“. Vielleicht ist es nicht so oder man sollte es nicht so sehen. In Mamamotzts Ohren klingt es aber so.
Allein ihre Nachfrage bezüglich der gemeinsamen Unterschriften wurde so barsch abgewiegelt, dass sie sich bereits als Querulantin wahrgenommen fühlt.
Danke, Ex!
Begründung für gemeinsame Unterschrift: Ex könnte ja nicht einverstanden sein.
SUPER! Tut nichts, macht nichts, kümmert sich nicht, aber so eine Einverständnisabsage (wie heißt das?!) ist dann mal wichtig?! *bückenddenKotzstrahlwegwisch

Beschleunigen

Es geht auch schneller, nämlich für Selbstzahler. Dann dauert der Therapiebeginn nur wenige Monate, bis irgendwo ein Platz frei wird.

Und vielleicht genügt ja der Nachteilsausgleich in der Schule, der zu gewähren ist. Allerdings: wenn die Schule findet, dass das nicht nötig ist, dann gibt es eben keinen. Entscheidungshoheit liegt bei der Schule.
Warum gibt es dann die Gesetze? Eine Schulleitung, die keinerlei Nachteile anerkennt, hat Mamamotzt schon erlebt. Der starke Autist solle sich halt mal zusammenreißen, hat da gehießen. Seine Eltern ließen nicht locker, am Ende gab es einen Ausgleich und eine Begleitung.

Gut informiert

Immerhin hat Mamamotzt jetzt wieder Neues gelernt, es war ein Eintauchen in eine völlig neue Sphäre, die Kinder- und Jugendförderung.

Ob das so gut ist, wie es ist, will sich ihr gerade nicht erschließen. Riesenapparat an Menschen und Gesetzen, Abläufen und Vorschriften, um einem Kind letztlich pro Woche eine Stunde an Qualitätszeit zukommen zu lassen, die sich positiv auf die weitere Entwicklung auswirken soll.

 Das Problem liegt woanders

Nette Sätze aus dem Lern-Förder-Kreisel sind:
„Akzeptieren Sie als Eltern, dass nicht jedes Kind ein späterer Nobelpreisträger wird.“
„Nicht jede unterdurchschnittliche Note ist krankhaft, manche Menschen haben einfach kein Talent für die Schule, was sie nicht daran hindert, ein erfülltes Leben zu führen.“
„Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Kind!“
„Zuviel TV schadet einigen Kindern mehr als anderen.“
„Alle Kinder können Mathe, wenn sie denken können. Sie lernen aber nicht alle mit den gleichen Regeln gleich gut.“

Diese Sätze sind kunterbunt aus der Erinnerung geschrieben.

Aber das Lernproblem steht nach Mamamotzts Erachten nicht im Vordergrund. Das Kind ist nicht depressiv, weil es schlechte Noten schreibt, sondern aus anderen Gründen, UND es schreibt deswegen oder vielleicht auch noch dazu schlechte Noten.
Ihr Ansatz ist nach wie das Selbstwertgefühl dieses Kindes. Das schon fast immer auffallend gering ist, aber sich bereits sehr gut gefestigt hat. Durch Mutterpower. Rückhalt. Förderung. Ohne es laut als Problem samt Förderung zu benennen. („Tscheisson kann dies nicht und das nicht, nicht wahr, Tscheisson? Und dann hat er diese Therapie und jene Therapie und dann noch den Termin, nicht Tscheisson, aber es hilft alles nichts. Denn, Sie sehen ja, Tscheisson spricht ja nicht, wenn andere dabei sind, nicht, Tscheisson?!“ 1 zu 1 erlebt, nur das Kind heißt anders.)

Die Einordnung in eine seelische Behinderung und Therapieanträge etc. wurden auf einer von einer Kopie einer Kopie kopierten Kopie übergeben. Massendiagnose, offenbar.
Verlegenheitsdiagnose?
Kann ja nicht schaden?

Offene Fragen

Es bleiben in der ersten Panik, was für eine riesige Maschinerie angeschmissen wird für ein paar „Nachhilfestunden“, konfuse offene Fragen.

Was passiert, wenn Mamamotzt sich gegen Therapie entscheidet, auf Nachteilsausgleich in der Schule baut und sich (momentan wider Erwarten) die Probleme doch verschlimmern?

Muss sie dann als „nachlässige“ Mutter Sanktionen fürchten?

Ist es möglich, das Kind anders als mit der nicht passend zu scheinenden Lerntherapie zu unterstützen?

Kämpft sie nicht genug, wenn sie gleich bei so kleinen Anforderungen aufsteckt bzw. sich die Konsequenzen mehrfach überlegt? (Andere Familien meistern offenbar reihenweise die Anträge und bekommen die Kosten erstattet.)

Tendenz: nicht machen

Der Tenor dieser geschriebenen, öffentlichen Gedanken ist offenbar: erstmal keine Therapie anstreben. Denn eine kurzfristige Hilfe ist die für das Kind ohnehin nicht. Es würde sich derzeit vor Ort rund 9 Monate ziehen, bis es losgeht. Zeit, die das Kind hemmt, weil es denkt, ihm fehle etwas. Sonst bekäme man ja nicht einen Termin nach dem anderen für diverse Untersuchungen, Tests und Gespräche in einer besonderen Einrichtung.

Für das betroffene Kind passt irgendwie nicht. Mutterinstinkt.

Beim Sprechen darüber äußerten zwei Familien, sie hätten die Therapie abgebrochen, v.a. weil die Kinder nicht mitmachen, bei einer Familie hat es gut geklappt. Komplett verschiedene Settings, verschiedene Bundesländer.

Ach, liebes Internetz, danke für deinen Platz zum Gedanken sortieren!