Jammerlappen

Nur, damit es nicht untergeht, muss Mamamotzt schnell festhalten, dass Ex weiterhin den „böse Ex“-Stiefel fährt.

Das Jugendamt hat ihn vermutlich unterrichtet über die Unwilligkeit der Kinder, die ihn jetzt auch nicht mehr sehen möchten. Zu oft hat er sie versetzt, verletzt, enttäuscht.

Beim Jugendamt war seine Strategie ja noch, dass Mamamotzt die Böse ist, die ihm die Kinder vorenthält. Auf die Frage, warum er nicht oder wie er Kontakt aufgenommen habe, gab es keine konkreten Antworten, nur unzählige Wiederholungen des Stereotyps: „Sie hat mir nicht die Tür aufgemacht. Sie ist nicht ans Telefon gegangen. Sie hat nicht auf Mails geantwortet.“

In Wahrheit hat er ja keine Kontaktanbahnung unternommen und ist ist einfach nicht zum Umgang erschienen. (Stammleser wissen das längst, wer neu dazustößt oder nur diesen Text liest, weiß es jetzt.)

Beim Jugendamt dürfte die Sachlage jetzt klar sein.

Nun setzt er bei der Beistandschaft an. Er sei ja unendlich traurig, dass er die Kinder nicht sehen kann. (Oder darf?!) Trotzdem zahle er demnächst freiwillig Unterhalt! Freiwillig, jawohl!
– Es geht die Beistandschaft ja nichts an und sie hat definitiv ihren eigenen Eindruck von Ex.
Aber er lässt nichts unversucht, sich als armes Opfer darzustellen, was unter der Trennung leidet. –

Zum Unterhalt: er beabsichtigt, doppelt zu zahlen. Zum ersten hat er auf massiven Druck bei der Zwangsvollstreckung einen Deal ausgehandelt, aufgrund dessen er einen lächerlichen Bruchteil des seit langem vorliegenden Titels (für ein Kind) zahlen will. Und großzügig, wie er ist, will er noch 50€ für die anderen Kinder drauflegen.
Spitze!
Damit liegt er immer noch Welten unter dem Mindestunterhalt für das titulierte Kind.
Aber: da er freiwillig zahlen will, gedenkt er nicht, noch die Unterlagen für eine Berechnung einzureichen. Ist ja dann nicht mehr nötig.
Korrekt, will. Bisher ist es eine reine Absichtserklärung.

Und das alles, obwohl so traurig ist. Er fährt die Traurigkeits-Masche.

Das als kleine Notiz auf dem Weg.

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