Neu muss werden

2,5 Wochen erst Schule und Alltag und schon war Mamamotzt fix und fertig das ganze Wochenende lang. Waren das außergewöhnliche Wochen? Waren das außergewöhnliche Aufgaben? Wieviel schafft man und wenn das nicht viel beziehungsweise nicht außergewöhnlich war, wieso schlaucht es so?

Es ist der Standpunkt.

Kommt es einem so vor (wie es irgendwie auch ist), dass man überwiegend unangenehme oder zumindest fremdbestimmte Aufgaben erledigt, die einen daran hindern, das „eigene Leben“ zu leben, stresst das.

Man wartet immer wieder, hofft bald Moment für Moment, dass man etwas für das eigene Leben tun kann. Für das eigene Fortkommen. In diesem Fall vor allem beruflich.

Und da war auch schon das hässliche Wort: warten.

Das ist passiv.

Aktiv muss es werden.

Keine bahnbrechende Erkenntnis.

Heute ist aber noch nicht der Tag eins des Aktionismus. Heute geht erstmal wieder ein Notfall vor. Im Krankenhaus. Mit dem Pflegling.

Morgen dann, morgen fängt vielleicht das eigene Leben an.

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2 Gedanken zu „Neu muss werden“

  1. Liebe mamamotzt,

    ich kenne diese Erschöpfung sehr gut, ich weiß jedoch nicht, ob es am Standpunkt liegt bei mir. Ich bin eigentlich dauermüde seit ich Kinder habe und besonders müde seit ich allein mit den Kindern bin. Wenn ich dann noch das volle Alltagsprogramm habe mit früh aufstehen und Kinder hin- und herkutschieren, ständige Fremdbestimmung und Kümmern um alles mögliche (nur nicht um mich) ist die Müdigkeit besonders extrem. Die Wochen nach den Ferien waren auch bei mir wegen der Umgewöhnung im Tagesrythmus und der verstärkten Fremdbestimmheit des Tagesablaufs wieder besonders hart.

    Ich frage mich immer wieder, woher diese Müdigkeit genau kommt und ob sie vielleicht irgendwann mal wieder vorbei ist. Inzwischen glaube ich das aber nicht mehr. Ich glaube, ich muss mit der Müdigkeit leben und jede Möglichkeit nutzen, mich auszuruhen.

    Meine Mutter hat ja in der Zeit, als ich dieses Jahr im Krankenhaus war, unser Alltagsprogramm übernommen. Sie sagte, dass sie sich jetzt gar nicht mehr wundert, warum ich immer so müde bin. 😉

    Liebe Grüße
    Rona

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    1. So akut erschöpft sein gibt es zum Glück selten. Allerdings ist die trübe Sinnfrage in jedem (!) Augenblick gegenwärtig und lähmt unvorstellbar.
      Davon hätte Mamamotzt gerne mal weniger.
      Mehr Schlaf schadet allerdings eh nie! Schlaffältchen sind nämlich viel süßer als Augenringe, nech?!
      Lieben Dank für deine Worte!!!
      Hier gelingt der Schlaf zum Glück oft, jahrelange extreme Schlafstörungen gingen voraus nach dem letzten Schreikind. Allerdings gelingt er irgendwie auch erst seit Beginn der Sommerferien gut. Nach einem abendlichen Schoppen. Hm.
      Aber andererseits: wenn das bettschwer macht, dann soll es so sein.
      Guter Schlaf ist „unbezahlbar“.

      Gefällt 1 Person

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