Beistandschaft, ein Paradebeispiel

Die deutsche Beistandschaft kann nicht viel erreichen. Nicht viel bis gar nichts.

Wären die Aussichten nicht so mau und Mamamotzt nicht so knapp bei Kasse, hätte sie dem Ex mit einem Anwalt schon längst Beine gemacht. Die Beistandschaft ist in Sachen Unterhaltseintreibung nämlich ein bekannt lahmer Tiger.

Bei Mamamotzt läuft alles telefonisch, für eine schriftliche Stellungnahme muss sie schon sehr quängeln.

Die Sachbearbeiter wechseln i.d.R. mehrfach pro Jahr.

Jetzt gibt es wieder eine neue Person, die aber zu den Telefonzeiten nie erreichbar ist, obwohl Mamamotzt immer nur dann anruft. (Sonst ist eh ausgeschaltet, no Chance.)

Fakt

Ex hat den Kindern beim Umgang erzählt, er zahle Unterhalt. Auf die Entgegnung der Kinder, dass Mama behaupte, da käme aber doch nichts (HEUL, müssen sich Eltern nach jahrelanger Umgangspause wirklich über sowas unterhalten mit den lieben Kleinen???!!!) sagte er, er würde bei der Bank gucken, was passiert sei.

Mamamotzt muss jede Meldung, die sie über irgendwelche Einkünfte oder Überweisungen vom Ex bekommt, der Beistandschaft mitteilen. Am Ende ist dort das Geld eingegangen und falsch weitergeleitet oder geparkt worden? Daher der Anruf heute.

Keiner da

Wie immer, wenn Mamamotzt dienstags ihre Person im Amt anruft, seit die zuständig ist, war die Person nicht da.
Egal, in die Akten gucken können auch andere.

Der Vertreter stellte fest, dass vor gut sechs Monaten 100 Euro flossen und im Juli 50 Euro für jedes Kind.

Hätte ja sein können, dass inzwischen der Gerichtsprozess durch ist („Sehe ich nicht, habe ich auch jetzt keine Zeit für, rufen Sie morgen wieder an, dann ist die zuständige Person wieder da!“) oder die Pfändung einer Versicherung, für die Mamamotzt einen Gerichtsvollzieher beauftragt (UND BEZAHLT!!!) hat.

„Kann ich nichts zu sagen, an die Unterlagen kommt nur die zuständige Person, aber Sie sehen ja, Ihr Ex zahlt. Das ist doch was! Komische Abständen, aber andererseits, er muss das Geld auch erst mal zusammen haben! Schönen Tag noch!“

Zum Glück

Wenn man so leer ist wie Mamamotzt, siehe letztes Blogpost, kann man zum Glück nichts anstellen. Ansonsten wäre hier mal eine ganz große Welle fällig.

An anderer Stelle durfte sie heute erfahren, welche Wohltaten der Väteraufbruch für Kinder für die Kinder bedeutet.

Nee, wirklich! Alles, aber das ganz sicher nicht! Genau diese kinderschädigende Haltung ist die direkte Konsequenz aus dem Tun dieses bescheuerten Väteraufbruchs.

Mamamotzt hofft

Zum Glück darf sie immer mal wieder hören, wie wohl gelungen und gesellschaftlich positiv herausragend ihre Brillanten seien. Das ist wohl wirklich so. Soziale Leistungsträger, auch wenn sie selbst das zu Hause nicht immer bemerkt.

Mamamotzt hofft, dass trotz aller Kraftlosigkeit und Leere das auch immer oder wenigstens noch lange so bleiben möge.

Kein Vater, weder der leibliche noch diese bescheuerte Organisation von Stummelschwänzen, hat diese drei Kinder je unterstützt.
Danke für nichts!

Genug für heute!

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Wie man sich als Unterhaltspflichtiger durchs Leben gaunert – eine Anleitung

Wenn jemand weiß, wie man als Unterhaltspflichtiger nach einer Trennung mit Kindern kostengünstig durchs Leben kommt, dann dürfte es der Ex von Mamamotzt sein.

Seit der Trennung vor 8 Jahren hat er extrem übersichtliche Beiträge für die Kinder überwiesen und sich auch sonst nicht groß eingebracht.

Zuerst hat er lange studiert (und dafür seine Vollzeitstelle gekündigt). Offiziell, um sich durch die „Weiterbildung“ besser zu qualifizieren und mehr „für die Kinder“ zu verdienen. Aus den geplanten maximal zwei Jahren wurden fünf. Oder sechs. Oder sieben. Nach der Hälfte der Zeit war es zwar schwierig mit Nachweisen über das laufende Studium, aber meistens konnte er das im Laufe des Semesters noch irgendwie drehen. Am Ende fehlte das über etliche Semester versprochene Abschlusszertifikat, bis heute. Aber das reicht er bei Gelegenheit nach. Für das Amt war das ok.

Über diese Anzahl von Jahren war der Ex leistungsunfähig, es gab keinen Unterhalt*. Immerhin wollte er ja später mehr verdienen, „für die Kinder“. Für das Amt war das ok.

*Unterhaltsvorschuss gab es eine Zeit lang, befristet und unter Mindestunterhalt 

Seitdem, das sind ca. zwei Jahre, plant der Ex, der Beistandschaft (hier sind Unterhaltsvorschusskasse und Beistandschaft verschiedene Stellen, und das Jugendamt wegen Umgangsregelung noch eine ganz andere) entsprechende Dokumente vorbeizubringen. Mal vergisst er sie zu Hause und bekommt faktisch sechs Wochen Aufschub, mal sind es aus Versehen die falschen, sechs Wochen Aufschub, mal sind es zu wenig, sechs Wochen Aufschub, und dazu kommt eine extreme Fluktuation im Amt. Die ewig neuen Mitarbeiter beschleunigen das Prozedere auch nicht gerade.

Ein findiger Mitarbeiter bei der Beistandschaft kriegte den Ex mal dazu, einen Titel auf Mindestunterhalt für das älteste Kind zu unterzeichnen. Weil er keine Dokumente einreichte und der Mitarbeiter mit gerichtlicher Klage drohte.

Klagen kratzen den Ex nicht mehr, den Androhungen beugt er sich längst nicht mehr. Er wartet bis zur Klage und zahlt so lange auch gar nichts.

Für das Kind mit Titel ist inzwischen durchgehend der Gerichtsvollzieher tätig. Zwangsvollstreckung (Drama in ganz vielen Akten!) usw. und vorläufig die Pfändung einer Lebensversicherung. Stand heute ist da noch kein Cent bei herumgekommen.

Für die anderen Kinder, die durch den Wegfall des Unterhaltsvorschusses in den Bereich Beistandschaft rutschten (hier geht das angeblich nicht anders), gibt es seit 1,5 Jahren immer nur die Info, dass es keinerlei Aussagen vom Ex gibt. Keinen Titel, keinen Unterhalt, kein nichts.
Recherchen nach seiner Einkommensquelle ergaben, dass er weder angestellt ist noch ein Gewerbe als Selbständiger angemeldet oder Sozialhilfe bezieht.

Die Beistandschaft ließ sich heute aus der Nase ziehen, dass er Ex jetzt endlich verraten habe, was er mache: freiberuflich, liefe natürlich ganz schlecht.
Unterlagen, die das belegen, habe er leider nicht. Bringe er aber demnächst.
Und er sähe auch eine Möglichkeit, ab Herbst in eine Vertretungsstelle zu rutschen, dann habe er mehr Einkommen.

Ehrlich, die Brillanten und Mamamotzt haben sich weggeschmissen vor Lachen!

Einmal mehr keine Unterlagen, um seine Behauptungen zu belegen.
Einmal mehr ein Versprechen, in ein paar Monaten sei alles ganz anders aka besser.

Z u m G l ü c k liegt der Fall dieser anderen Kinder ohnehin schon beim Gericht, und er wollte jetzt wohl nur nicht frühzeitig den Spaß beenden und „einfach so“ seine Unterlagen bei einem pupsnormalen Sachbearbeiter abgeben.

Das versteht man natürlich. 😉

Da er immer alles zum Wohle der Kinder zu tun verspricht und die heutigen Jugendämtler generell nichts schlechtes aus der Vergangenheit betrachten (und daher nie zu Erkenntnis gelangen können, dass es hier ein glasklares Muster gibt), wird er sich weiter so entlang gaunern.

Im Gerichtsverfahren, für dessen Ergebnis Mamamotzt im ungünstigsten Fall zwei Jahre ab heuer ansetzt, wird am Ende ein Titel auf fiktiven Unterhalt stehen, da der Ex nicht mitgewirkt hat. (inkl. Hinweis auf gesteigerte Erwerbsobliegenheit und zuzumutender Arbeit von 48 Stunden pro Woche, kontrolliertem Bewerbungsmarathon usw.)

Damit können die Kinder fast ein Leben lang den ihnen zustehenden Unterhalt sofort beim Ex pfänden, sollte er jemals sein Habe nicht gut genug verstecken.
Weil das am Ende fünfstellige Summen für jeden von ihnen sein sollten, lohnt sich das.

Ende für heute.

(kichernd ab … die haben ihm echt geglaubt, er würde demnächst Unterlagen bringen und sich ab Herbst finanziell verbessern … )

Elternebene in der Nähe? – Noch nicht ganz

Elternebene mit Ex.

Mamamotzt ist nah dran. Zuletzt erreichten sie drei Mails, 1,5 Zeilen ca. lang, binnen 10 Tagen. Eine davon betraf sogar die Kinder. Die anderen gingen um die Schlechtigkeit von Mamamotzt.
Soviel gab´s jahrelang nicht an Kommunikation.

Ex will Umgang und hat das für seine Verhältnisse langfristig angekündigt, nämlich eine Woche vorher. Leider war die Familienfeier, zu der die Familie aufbrach, schon Monate vorher angekündigt. Also kein Umgang möglich.

Dann gingen zwei zeitnahe Mails an Ex raus (binnen 10 Minuten), eine Umgangsalternative, mit Frist das zu bestätigen, sowie eine Mail mit Berichten über die Kinder. Weil, das muss Mamamotzt ja.

Auf die Mail mit den Berichten über die Kinder gab es prompt eine Reaktion: „Erzähl mir bloß nichts mehr, was du für die Kinder tust!“ (Sprich: Sag nichts über kostspielige Klassenfahrten, Schüleraustausch, Jugenzimmermöbel, Vereinskram, Klamotten oder sonstige Extrakosten. Zeugnisse und Urkunden genügen, die gibt es schließlich „kostenlos“.)

Generös wurde zudem angedeutet, dass Ex Mamamotzt demnächst finanziell entgegenkommen wird.

Aha, noch einer, der denkt, die Frau macht sich ein schönes Leben mit den gefühlt überwiesenen Millionen.
Wenn da überhaupt was kommen wird, sind es 10 – 20 Euro pro Kind/mtl., das deckt kaum den Vereinsbeitrag. Oder das Mensaessen. Oder die Fahrkarte. Usw. Aber es reicht dicke für öffentliches Jammern, wie kostspielig die Ex ist. (Die NIE auch nur einen Pfennig/Cent vom Ex bekommen hat. Noch nichtmal zu Ehezeiten!)
Die dezenten Hinweise durch mehrere Zwangsvollstreckungen und diverse Gerichtsverfahren, die summasummarum darauf drängen, zu überlegen, dass man auch als Trennungselternteil noch Verantwortung trägt für seine Kinder, fruchten also offenbar. War das einfach!
#Dankbarkeit

Auf die parallele Mail mit der Terminverschiebung gab es zunächst keine Ansage.
Um dann umso empörter zu spät zu krakeelen, dass Ex seine Mails ja nicht ständig öffnen könne und Mamamotzt das ja auch gewusst habe und sie deshalb die Frist zur Zusage reingeschrieben habe. Damit er die Kinder nicht sieht.

 

Gott sei es an diesem Pfingstfest zutiefst gedankt, dass sich diese eklatante Logik- und Denkschwäche scheinbar nicht vererbt hat.

Hallelujah!

 

Wie der Ex für Lacher sorgt

Die Ereignisse. In leserliche Form gebracht.

Lautstarkes Interesse als reine Reaktion auf Anträge

Der Antrag ist raus auf Übertragung des Sorgerechts und der Ex entdeckt urplötzlich wieder sein Interesse an den Brillanten. (Es können Jahre vergehen, in denen kein Kontakt zustande kommt, sobald Mamamotzt den Sorgerechts-, Unterhalts- und Umgangsquark ordnen will, kommt Kai aus der Kiste und hält ein Megafon mit Max. Vol. vor die Schnute.)
Diesmal erwachte das Interesse in Form von spontanen Umgangsüberfällen, wöchentlich, damit es besser wirkt. Tatsächliches Wahrnehmen der SorgePFLICHT, inhaltliche Fragen zu den Kindern oder gar Antworten auf kinderrelevante Themen, ca. drölfzig mal vorgelegt, beantwortet er aber sicherheitshalber trotzdem nicht. Nicht, dass es ihn noch was kostet am Ende. Beteiligung, Unterhalt, Sonderausgaben. $$$

Beim Jugendamt beschwert er sich, immerhin ist die Gelegenheit günstig weil deren Ohr gerade offen ist, über die fiese Mamamotzt, die ihm nicht mal erlaubt, den Kindern Schuhe zu kaufen! „Frau Motzt, haben Sie ihm wirklich verboten, den Kindern Schuhe zu kaufen?“
„Liebes Jugendamt, haben Sie mir wirklich diese Frage gestellt?!“

Warum geht er nicht einfach beim nächsten Umgang in ein Geschäft und tut es?! Solange es keine Betongo Italiano sind, spricht doch nichts dagegen.

Bissel mehr Mühe geben

Wenn die olle Mamamotzt ihn schriftlich nicht erreicht, dann soll sie ihn doch einfach mal anrufen, weil, da reagiert er dann bestimmt und macht alles, was ihm vorgetragen wird. So ist das nämlich!
Echt, liebes Jugendamt, sagen Sie der Mutter das!
„Frau Motzt, rufen Sie Ihren Ex doch mal an, der ist da voll kooperativ!“

Es war einmal, und zwar nicht nur einmal: Mamamotzt sagte beispielsweise am Telefon zum Ex, dass Ex ihr Auto natürlich nicht haben könne für den Umgang. Und Ex antwortet, dass er das wirklich praktisch findet und das Auto auch aufgetankt zurückgeben wird. Danke für das Auto!

Telefonieren bringt irgendwie gar nichts, weil komplett aneinander vorbeigeredet wird. Die anderen Telefonierstories mit dem Ex bleiben jetzt mal unerwähnt, der Lacher wird für später aufgehoben.

Der Ex will sich auch weiterhin fleissig und gewissenhaft an allen Entscheidungen beteiligen. (Watt?!) – Kann er ja auch, soll er ja sogar, muss er doch auch. Aber warum, Himmiherrgottsakra, warum TUT er es dann einfach nicht?!
„Frau Motzt, wie oft haben Sie denn versucht, ihn zu erreichen, wenn etwas ansteht? Und haben Sie auch wirklich alle Möglichkeiten genutzt?“

Wie oft muss Mamamotzt den Ex denn bitten? Reichen 10x pro Thema, oder besser 10x per Mail, 5 Einschreiben und 15 Anrufe?!

Das ist ENTWÜRDIGEND! Der Alltagselternteil, der ohnehin total alleine ist mit allen Sorgen, wird so noch viel mehr zum Bittsteller degradiert!
Von Umgangselternteils Gnaden ist alles abhängig, und wenn der nicht will, kann der Alltagselternteil noch weiter zappeln und sich noch mehr abstrampeln. Es ist entwürdigend!  

Und wie geht´s sonst so?

„Frau Motzt, warum haben Sie den Kindern nicht von der Fernreise ihres Vaters berichtet? Ist doch klar, dass er dann den Umgang nicht wahrnehmen kann!“
Was nicht so alles zu den Aufgaben eines Alltagselternteils gehört, der das selbst erst soeben erfährt …^^
„Liebes Jugendamt, finden Sie es nicht komisch, dass der Vater für Fernreisen Geld hat, aber für die Kinder nicht? Und im Kurs für Telepathie habe ich erst nächstes Jahr einen Platz.“

Kinder ´dürfen´ Stellung beziehen

Die Brillanten mussten konkrete Stellungnahmen abgeben, obwohl sie lieber nichts sagen wollten. Aber Neutralität geht nicht, die Schweiz spielt anscheinend nicht mit …
Zumindest im hiesigen Jugendamt, aber vermutlich überall gilt, wer schweigt, schützt den Antragsteller (aka verzweifelte Mutter), und hier hat niemand geschützt zu werden. Jawollja!
„Das wird der Richter nicht durchlassen, dass du nichts sagen willst! Das ist dort eine andere Nummer, du musst dich äußern!“ Das Schweigekind freut sich jetzt schon …^^ (Hörensagen, Mamamotzt war nicht anwesend bei der Unterhaltung!)

§1 Der Vater hat immer Recht und wenn das mal nicht so ist, setzt §2 automatisch §1 in Kraft

Der arme, arme Vater, der auf seine zahlreichen, freundlichen Kontaktaufnahmen keine Erwiderung erfährt. (Er hat alles dokumentiert! Die Spannung ist groß. Das wäre nämlich das erste Mal. Kennt er wirklich einen so guten Programmierer, der ihm den Rechner dahingehend pimpt? Vermutlich wird ein Zeuge angeschleppt, der gesehen hat, dass der Vater eine Mail schrieb. Weil der Rechner nämlich gestern kaputt ging. – Und überhaupt: warum reicht beim Vater eine Mail?! Mamamotzt verlangt auch ein Dutzend Durchschläge – Emanzipation und Gleichberechtigung, you know?!)

Der arme Vater, dem der Umgang verweigert wird, der auf alle Nachfragen nichts hört, obwohl er so gerne am Leben der Kinder teilhaben möchte. Der arme Vater, dem das all das just wieder eingefallen ist, als die gerichtliche Ladung ins Haus flatterte und dessen Anwalt ihm einbläute, dass er mal ganz fix in Aktion treten müsse, sonst sei alles Essig.
Zum Glück ist das Väterrecht auf seiner Seite. Und sonst gibt es ja noch §1 und §2.

 

 

Kopf ab

Man weiß es nicht, aber in Mamamotzt gärt es heute und sie kann ihrem Ex nur wünschen, ihr nicht zu nahe zu kommen. Sonst: Kopf ab! ´Schschwör!

ANMERKUNG: dies ist ein therapeutischer Ex-Motz-Blog, hier wird es selten um etwas anderes gehen. Für den Fall, dass jemand erwartet, dass sich das Thema mal erledigt. Eher so: nö!

Während die Welt im schönsten Frühlingsbunt versinkt und die Laune nach draußen ins Freie strebt, ruft der Kontostand an den Schreibtisch und sorgt für gekräuselte Stirn.

Und dann jammern noch so ein paar Väter über #regrettingfatherhood, versäumte Chancen und eingebeulte Karriere etzeterapepe.

Ja, spinnen die?!

Es ist doch gar nicht schlimm. Mann versäumt doch gar nichts, die Kinder bleiben einem doch. Sie sind zumindest ihren kinderlichen Pflichten verpflichtet, für den Alten aufzukommen, sobald er gebrechlich wird und sich nichts mehr leisten kann. Um mehr geht es doch den meisten vermutlich gar nicht. Am Lebensende dann noch ein genuscheltes „hätte gerne mehr Zeit mit meinen Kindern verbracht“, und alle denken, Mann bereut. In Butter!

Ach, gnah, wer weiß, warum es Mamamotzt ausgerechnet heute so anficht.

Vielleicht das erneute Abtauchen vom Ex. Außer, wenn er Umgang will und aus fadenscheinigen Gründen vor der Tür steht, macht er den toten Mann. Sorry, Alter, so sieht Vaterschaft nicht aus. Das reicht einfach nicht, dreimal einmal! im Jahr. Auch, wenn er das als regelmäßiges Kümmern bezeichnet.

Vielleicht, weil es einfach Kagge ist, wenn man Monat für Monat, Jahr für Jahr, MIT dem anderen Elternteil gemeinsam was tun soll, was der aber einfach nicht macht und man Monat für Monat dumme Ausreden hört und selbst dann alles wieder rausreißen muss.

Vielleicht, weil wieder Monatsende ist und die Honorare nicht so sprudeln, wie erhofft. (Änderung kommt aber jetzt ziemlich sicher, fester Teilzeit-Job in Aussicht.)

Vielleicht, weil demnächst wichtige Termine anstehen, deren genaue Terminierung im Raum schwebt, aber noch nicht gänzlich fix ist. Immer, wenn das väterfreundliche Jugendamt mit Drohungen auf Mamamotzts Anliegen bezüglich des Kindeswohls reagiert, ist das eher so … mittel.

Und vielleicht auch, weil es einfach nervt, dass man wieder eine ganze Ferieneinheit alleine verplanen musste und rumkriegen musste, während sich Papa-allmighty vermeintlich in Selbstmitleid suhlt und sich sohohohooo verlassen und vernachlässigt vorkommt. (Woher soll man genaueres wissen, auf die letzten ca. 20 Mails reagierte er ja nicht. Beim JA heult er sich aber wohl ab und an aus.)

Der Freund als Familienretter

Fetten Dank an dieser Stelle an den Freund, der Mamamotzt zeigt, wie lässig das Elterndasein sein kann, wenn ein zweiter Mensch auch nur ein klitzekleinwenig Verantwortung übernimmt. Ehrlich gesagt merkt man dann erst, wie wahnsinnig man sich alleine überschlägt, um den Kindern nichts zu nehmen. Um sie nicht total hinten an stehen zu lassen, weil sie gar nichts dafür können.

Einfach mal entspannt Abendessen machen, weil niemand noch irgendwo rumgefahren werden muss: ein Traum! Bisher unbekannt, ehrlich! Leider.

In Zukunft soll es hier auch mehr um die positiven Aspekte gehen, aber gefühlt muss mit dem Ex da noch eine Kleinigkeit (Sorgerecht) geregelt werden, damit das losgehen kann. Und dann wird es auch endlich zuversichtlicher hier.

Hope so!

Nervt!

Es macht keinen Spaß mehr! Wobei, es hat noch nie Spaß gemacht.

Es macht müde und mürbe.

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Alles, was mit dem Ex zu tun hat, ist nervig. Alles, was mit Ex zu tun hat, zieht sich wie Kaugummi und strapaziert die Geduld über die Maße. Alles, was mit Ex zu tun hat, funktioniert ganz sicher nicht so, wie es sollte.

Für den Blog kann Mamamotzt nichts neues berichten. Immer nur Unterhaltsverweigerung mit Hilfe der Beistandschaft. Anders kann man das inzwischen nicht mehr nennen, sowie „lustiges“ Umgangsgehoppse von Ex. (Komm ich heut nicht, komm ich morgen oder wann anders. Und die doofe Mamamotzt ist auf jeden Fall Schuld dran! Gähn.)

Aber das ist ja sein Recht. Also benimmt er sich weiterhin so. Vielleicht kommt ja irgendwann ein Kind mit. Wenn er nur genug Getöse im Treppenhaus macht. – Was ja bei den letzten Malen nicht funktioniert hat, aber er ist halt auch nicht gerade DER Mr. Lernfähig.^^

Es macht müde und mürbe.
Aber das steht ja schon oben.

In diesem Sinn, seid gegrüßt!

 

 

Alleiniges Sorgerecht nach Scheidung bei schweigendem Ex

Bombiger Titel, bombiges Ansinnen:
Mamamotzt will das alleinige Sorgerecht (ASR) beantragen.
Nach der Scheidung liegt es automatisch bei beiden Eltern. Die Erfahrungen, die sie mit diesem geteilten Sorgerecht (UND -PFLICHT!!!!!!!) in den letzten Jahren machen musste, sind aber ausschließlich unerfreulich. Unerfreulich für die Kinder, aber auch unerfreulich für sie. Immer am Rande der Legalität, wenn sie versucht, Dinge ohne den Ex zu regeln, weil der eben nicht zu fassen ist. Und am Ende der Nerven, weil noch nie, wirklich noch nie!, irgendetwas funktioniert hat, bei dem er einbezogen wurde/werden musste.

Alles lang und breit hier im Blog dokumentiert.

Ein Jahr lang gab es keinen Umgang, davor nur selten pro Jahr, nie verlässlich, keine Absagen, keine Informationen. Alles schwabbelig und schwammig, was der Ex an Informationen preis gibt. Es gibt überhaupt erstmal „den schweigenden Ex“. Nie eine Antwort auf eine Frage. Selten überhaupt eine Reaktion auf eine Anfrage. Keine Reaktkion auf brandeilige Anliegen.
Ein „schweigender Ex“ halt.

Schadet doch nicht

Lange war Mamamotzt überzeugt, der „schweigende Ex“ schadet nicht. Wird einem ja auch so eingeredet: „Er geht ja nicht gegen irgendwas an, also gefährdet er das Kindeswohl nicht!“

Naaaajaaaa.

Wenn Therapien nicht stattfinden können, weil er weder zur Diagnose zustimmt mangels Erreichbarkeit noch später dem Kostenplan (damit er nicht zahlen muss), sich aus allen (kostenpflichtigen) Alltagsfragen und auch Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung raushält (von Zahnspange bis Konfirmation), jedesmal zur Zeit der Schulbuchanschaffung monatelang nicht erreichbar ist und überhaupt zur Unterhaltsberechnung sämtliche Mitarbeit verweigert, dann ist das definitiv nicht gut für das Kindeswohl!

Allein die superentnervte Mutter der betroffenen Kinder: jahrein, jahraus immer wieder warten, genervt sein, keine Antworten, leere Versprechungen, Unerreichbarkeit.

Besser wird es nicht

Der Ex war vielleicht selbst überzeugt, dass sich gewisse Dinge in seinem Leben ändern und dann „alles anders, alles besser wird“. Aber was auch immer sich änderte, er änderte sein Verhalten nicht.

Nicht erreichbar, unzuverlässig bis zum Mond, maximal desinteressiert.
(Der Mann, der den Richter von der Mamamotzts Schlechtigkeit überzeugen wollte und den überengagierten Vater jedes Jahr für 5 Minuten auf irgendeinem Amt mimt.)

Reicht. Danke. Ende

Reicht. Danke. Ende.

In der Sache verändert das ASR wenig, denn tatsächlich macht und entscheidet Mamamotzt schon alles alleine, seit vielen Jahren. Aber eben oft entweder „mit einem Bein im Gefängnis“ oder schwer verzögert durch den unerreichbaren Vater.

Nothing more to say.