Arbeitstitel: Ohne Worte ;)

Auf Twitter hat Mamamotzt schon angerissen, wie der aktuelle Umgang verlaufen ist. Nämlich: Gar nicht!

Ex versuchte zweimal anzurufen in der letzten Zeit, leider war Mamamotzt samt Brillanten nicht daheim, und den AB nutzt Ex nicht, maximal sagt er, dass er dran sei.
Mamamotzt erinnerte ihn per Mail an die gemeinsam vereinbarte schriftliche Kommunikation (letzter Blogpost), was ihn zu diversen Drohungen und Beleidigungen verleitete.

Als Mamamotzt klar wurde, dass ein wichtiges WM-Spiel in die Umgangszeit fallen würde, wurde gleichsam klar, dass es mal wieder ein mindestens kompliziertes Wochenende werden würde.
Eine weitere Mail von Ex mit der Bestellung geschniegelter Kinder zur üblichen Abholzeit ließ aber doch vermuten, dass er sie trotzdem holen wolle.

Zur Abholzeit aber erreichte Mamamotzt die Nachricht, dass Ex leider nicht pünktlich sein könne (Ausrede No. 723, dummerweise zum zweiten Mal nacheinander benutzt, neu allerdings: Durch Dritte ausrichten lassen!) und sich unbestimmt verspäten würde.

Auftritt: Die trampelnde Nachtigall (geliehen bei @Mama_arbeitet).

Nach diversen offiziellen Gesprächen (JA, Gericht) lautet die Regel, dass die Brillanten nicht länger als 15 Minuten warten brauchen, wenn eine so unkonkrete Zeitangabe im Raum steht. Weil durchaus auch mehr als 24 Stunden aus „bisschen später“ geworden waren.

In diesem Fall wurden es nur rund 18 Stunden.

Während Mamamotzt sämtliche lang geplanten Aktivitäten und vor allem Auftragsarbeiten kinderkompatibel umwandeln musste, die Brillanten mal eben hier, da und dort mit einlud/ankündigte und sie tatsächlich vorsichtshalber mit auf einen Termin in 1,5 Stunden Autofahrt Entfernung mitnahm (Motivation und Zuwendung für bitter enttäuschte Brillanten, Verpflegung aus dem Boden stampfen und das definitive Zeitminus besser durch Rosaglas betrachten als real) erschien Ex tatsächlich wieder unangekündigt vor ihrem Haus.

Da auch das schon mehrfach vorkam und in hässlichen, wenn auch nicht körperlich physischen, Aktionen gegenüber Mamamotzt und Brillanten, endete, galt: vorbeugen!

Vorsicht, jetzt wechselt Mamamotzt in Gossenslang, weiterlesen könnte Ihr Empfinden empfindlich richtung Missfindung bewegen:
Wie Scheiße ist bitte ein Vater, der ein Fußballspiel seinen Kindern vorzieht, sie belügt, trotzdem sich noch „im Recht“ wähnt und genau den Stil weiterfahren wird?
Wie kriegt man eine solche Kackbratze bloß in den Griff?

Normalmodus wieder on:
Die Antwort lautet: Am besten eliminieren!
Nun sind auch die Brillanten wirklich angesäuert, ach was, – sauer!, dass sie so an der Nase herumgeführt werden.

Mamamotzt versteht das.

Eine Mail wie jede Mail

Mail vom Ex. Antwort immerhin auf eine von Mamamotzt.

Eingegangen auf den Inhalt? – Gar nicht.

Beleidigungen, Vorwürfe, Drohungen? – Mal wieder ausnahmslos, beleidigte Machoehre!

In der Familiensprache? – Nein, warum auch?! War ihm nicht nach.

 

Natürlich, es ist ein Stück Datenmüll zum Vergessen, Abhaken, am besten Löschen.

Es ging Mamamotzt um die Kinder, um den nächsten Umgang. Es geht dem Ex darum, wer der bessere Elternteil ist (er, ist ja wohl klar!, sie verdirbt die Kinder mit ihrem Handeln komplett) darum, dass er Rechte hat, und darum, dass Mamamotzt Pflichten ihm gegenüber hat.
Gähn!

Das ratlos-wütende Gefühl auf ihrer Seite nimmt ab, die Empörung über soviel Schwachsinn bauscht sich nicht mehr so mächtig auf wie bisher. Wahrscheinlich nennt man das emotional Abstand gewinnen.
Bliebe nicht die Hoffnung, dass irgendwann mal eine relevante Botschaft über die Mails kommt, wäre Umleitung auf P eine ziemlich sinnvolle Lösung.

Manche werden nie erwachsen!

 

 

 

Gerne mal unverschämt

Neulich musste Mamamotzt einen ausgefallenen Umgang (ohne jegliche Meldung von Ex wiesoweshalbwarum) beklagen. Als nächstes erschien er einfach mal so unabgesprochen vor dem Haus. (Zum Glück gab es mangels Anwesenheit keine Konfrontation.) Nun flattern ihr unverschämte Mails ins Postfach.

Die Emotionen verarbeitet Mamamotzt hier geschwind. Mit einer Reaktion wird Ex nicht belohnt.

Ex bekam kürzlich von ihr eine freundliche Aufforderung, dass er neue Umgangstermine mitteilen möge, die er selbst terminieren darf. Er hatte sowohl die beim Jugendamt gemeinsam abgestimmten als auch die bei Gericht anschließend gemeinsam abgestimmten Umgänge nur unregelmäßig wahrgenommen. Es ist also davon auszugehen, dass sie ihm nicht passten, begründet hatte er es nie.

Fakten:
In einer anderen als der Familiensprache (man ist linguistisch bewandert im Hause Mamamotzt) und pampigem Ton, Anrede klein geschrieben, wettert Ex mächtig. Tenor: Alles wird völlig zu Unrecht zu seinen Ungunsten interpretiert! Er wird weiterhin die vereinbarten Umgangstermine wahrnehmen. Welche von den zwei durch ihn gecancelten Terminlisten meint er? 
Mamamotzt wird mehrfach orakelnd bedroht und ihr vorgehalten, dass sie selbst, als gute Mutter, hätte herausfinden müssen, warum Ex zum letzten Umgang nicht erschien. Zu dämlich, um wahr zu sein, ist es aber! Scotland Yard sitzt allerdings ein Land weiter …
Dringend solle Mamamotzt aufhören, die Kinder so zu quälen. So ein Verhalten sei schlecht für Kinderseelen. Aaaha!
Unzählige Anrufe von ihm wären nicht beantwortet worden. Holy shit, er kann nicht mal bis zwei zählen! 

 

Die Mails an sich: Vergessen mit diesem Blogpost.

Aber nun ist klar, er wird irgendwann wieder unangemeldet vor der Tür stehen, es wird im besten Fall eine eklige Konfrontation geben. Die Kinder nutzt er gerne als „Zeugen“ und „Schutzschild“ und redet mit Mamamotzt alleine nicht. Ex hat auch kein Problem, Nachbarn herbeizubölken, auf dass er Zeugen habe. (Die braucht man bei Familiengericht übrigens nicht!)

Er fühlt sich ihr unterlegen, was schade ist, da die Situation dadurch so verfahren ist. Argumente zählen nicht, sondern nur sein persönliches Befinden. Es sind auch seine Kinder, dazu muss er nicht mal Geld ausgeben oder sonst irgendwas tun, und daher: Her mit ihnen!
Vermutlich ist das irgendeine psychische Besonderheit, doch was nutzt eine Diagnose? Es gilt, mit dem Ex vor der Tür zu interagieren. Er wird dort immer ausfällig, doch bislang beschränkte auf die seltenen Umgänge. Jetzt wird er unangekündigt kommen.

Mamamotzt tut das alles wahnsinnig leid! Ein Drama, welches sich niemand wünscht, welches man höchstens in anderen, wort-, trost-, und mittellosen Gesellschaftskreisen erwarten würde.

 

Ganz deutlich ist einmal mehr: Ein Kerl ist gekränkt in seiner Männerehre, dass er verlassen wurde. Um die Kinder geht es Ex offensichtlich überhaupt nicht.
Mamamotzt geht es nur um die Kinder.