Geburtstag

Mamamotzt ist stolz auf einen profanen Geburtstagskuchen. Leider ohne Foto, das Handy ist kaputt. Sonst macht es die besten und die meisten Fotos fürs Netz. Nusskuchen, rund, Smarties, Gummibärchen. U no wat I mean.

Es steht ein Geburtstag eines Brillanten an, an dem es keine Feier mit den Freunden gibt. Das Kind steht im Mittelpunkt, und die (mütterliche) Herkunftsfamilie.

Sonst gab es immer Freunde-Geburststage, weil Familie, mit der ist man das ganze Jahr über ziemlich dicke. Das schenkte man sich.

Diesmal ist es anders. Einen Geburtstag mit der Familie gab es schon heuer, da waren sogar Onkel und Tante samt Nichten und Neffen zufällig anwesend. Schön war´s. Alle sitzen, feiern und schnacken so unbekümmert, wie nur irgend möglich.

Diesmal sollte es schön werden,erstmals wird Mamamotzt eine Art Lagerfeuerabend veranstalten. (Sie freut sich ziemlich mega!)

Am Geburtstagsmorgen ist allerdings noch der eine Pflegling ins Krankenhaus zu verfrachten. Palliativbehandlung. Nicht wirklich schön. Es ist total offen, ob er wieder rauskommt. Mental sehr, sehr anfassend!
Der Pflegling war für die Feier eingeplant. Als „anwesend“. Mehr kann so ein Pflegling nicht mehr. Eventuell mal die Augen öffnen und etwas mitbekommen, das ist alles.

Hard times

Mamamotzt zieht sich derzeit aus allen Ehrenämtern zurück und verbringt beziehungsweise genießt die Zeit mit den Brillanten. Keine Politik mehr, keine Ortsentwicklung und schon dreimal keine schulischen Posten.

Pflege von Palliativpatienten ist kein Zuckerschlecken. Pflege von massiv Depressiven auch nicht. Pflege von multimorbiden Patienten auch nicht. Stichwort #Pflegebullshit, um den Begriff weiter zu pushen.

No more birthday

In diesem Jahr richtet Mamamotzt erstmals keine klassischen Kindergeburtstage mit allem Tamtam aus. Über 30 komplett allein organisierte Veranstaltungen (eine besser als die andere, ganz, ganz profan, wie üblich, aber dennoch) genügen. Jetzt ist Pause! Nur die Familie ist heuer dabei.

Und Geschenke. Und ein schön verzierter, runder Rührkuchen mit Schokoguss, der mangels Handy nicht gezeigt werden kann.

Ach

Es gehen so dermaßen viele Emotionen in einem um, wenn Jahrestage anstehen.

Mehr will kein treuer Leser wissen.

;o)

Vater

Den Ex habe ich darauf hinweisen, dass es nicht die beste Idee ist, nur mal zu einem Geburtstag eines Brillanten zu erscheinen. (Von dem er annimmt, dass dieser am besten zu beeinflussen sei …) Die Geschenkeübergabe ist auch per Post möglich und im Moment (keinerlei Kontakt) vermutlich am angezeigtesten.

Vielleicht versteht Ex das, vielleicht nicht.

Jammerlappen

Nur, damit es nicht untergeht, muss Mamamotzt schnell festhalten, dass Ex weiterhin den „böse Ex“-Stiefel fährt.

Das Jugendamt hat ihn vermutlich unterrichtet über die Unwilligkeit der Kinder, die ihn jetzt auch nicht mehr sehen möchten. Zu oft hat er sie versetzt, verletzt, enttäuscht.

Beim Jugendamt war seine Strategie ja noch, dass Mamamotzt die Böse ist, die ihm die Kinder vorenthält. Auf die Frage, warum er nicht oder wie er Kontakt aufgenommen habe, gab es keine konkreten Antworten, nur unzählige Wiederholungen des Stereotyps: „Sie hat mir nicht die Tür aufgemacht. Sie ist nicht ans Telefon gegangen. Sie hat nicht auf Mails geantwortet.“

In Wahrheit hat er ja keine Kontaktanbahnung unternommen und ist ist einfach nicht zum Umgang erschienen. (Stammleser wissen das längst, wer neu dazustößt oder nur diesen Text liest, weiß es jetzt.)

Beim Jugendamt dürfte die Sachlage jetzt klar sein.

Nun setzt er bei der Beistandschaft an. Er sei ja unendlich traurig, dass er die Kinder nicht sehen kann. (Oder darf?!) Trotzdem zahle er demnächst freiwillig Unterhalt! Freiwillig, jawohl!
– Es geht die Beistandschaft ja nichts an und sie hat definitiv ihren eigenen Eindruck von Ex.
Aber er lässt nichts unversucht, sich als armes Opfer darzustellen, was unter der Trennung leidet. –

Zum Unterhalt: er beabsichtigt, doppelt zu zahlen. Zum ersten hat er auf massiven Druck bei der Zwangsvollstreckung einen Deal ausgehandelt, aufgrund dessen er einen lächerlichen Bruchteil des seit langem vorliegenden Titels (für ein Kind) zahlen will. Und großzügig, wie er ist, will er noch 50€ für die anderen Kinder drauflegen.
Spitze!
Damit liegt er immer noch Welten unter dem Mindestunterhalt für das titulierte Kind.
Aber: da er freiwillig zahlen will, gedenkt er nicht, noch die Unterlagen für eine Berechnung einzureichen. Ist ja dann nicht mehr nötig.
Korrekt, will. Bisher ist es eine reine Absichtserklärung.

Und das alles, obwohl so traurig ist. Er fährt die Traurigkeits-Masche.

Das als kleine Notiz auf dem Weg.

Schöne neue Konsequenzen

So, dieses ist nun der 5. Versuch, einen Beitrag über die Erleichterung zu schreiben, die nach der Anhörung der Brillanten im Kopf von Mamamotzt einsetzte.

Die anderen Entwürfe waren Rechtfertigungen. Warum sie froh ist, dass endlich mal jemand zugehört hat, endlich die Fakten als die Fakten akzeptiert werden, endlich die Schaumschlägerei verpufft ist.
Dass Mamamotzt nun weniger schlechtes Gewissen hat, weil sie den gesetzlichen Ansprüchen des Ex, die er regelmäßig einfordert, nicht mit Herzensfreuden nachkommt. (Zeugnisse schicken, Ergebnisse von Arztbesuchen mitteilen, Siege von Sportwettbewerben etc. pp. Ganz normale Entwicklungsfragen interessierten ihn ohnehin nicht.)

STOP!

Da ist ein sogenannter Vater, der seit Jahren die Kinder verarscht! Dem anderes wichtiger ist. Der sich nur gelegentlich an die Kinder erinnert und keinerlei Konstanz im Kontakt/Umgang mit ihnen beweist.

Ein sogenannter Vater, der bei der Beistandschaft eine Lüge nach der anderen auftischt und vor allem alles dafür tut, mittellos zu sein und zu bleiben, um nur ja keinen Unterhalt zahlen zu müssen.

Ein Arsch, der sich nicht für die Kinder interessiert, sondern den nur interessiert, was sie für ihn tun können. Der seine Rechte stets gut vertrat und das auch weiterhin tun wird. Und alle Vorteile, die „Kinder haben“ beziehungsweise sogar „alleinerziehend sein“, wie er es gerne darstellt, mitnehmen wird, solange es irgend geht.

Die Konsequenzen

Im Kopf von Mamamotzt ist endlich ein Rechtfertigungsdruck raus, der da jahrelang war. Denn sie musste ja immer belegen, warum der arme Ex dieses und jenes nicht bekommen hatte, wie er es sich erträumt hatte. (Ein Fehler im System! B.t.w.!)

Das tut schon mal gut!

Ebenfalls ganz anders fühlt es sich an, wenn klar ist, dass zumindest in diesem Jahr keine Kollisionen von einem Umgangstermin mit anderen Plänen mehr vorkommen kann.

Und jetzt ist endlich klar, dass die Brillanten keine Lust haben, den Notnagel in Mamamotzts Kopf zu nutzen: im Notfall würden sie zur Zeit überall lieber hingehen, als zum Ex.
Müßig, denn er hatte in den schlimmsten Notfällen, die bisher vorkamen, ohnehin „nie Zeit“.

Es scheint die Freiheit zu sein, endlich ohne den Ex planen zu dürfen, die sich so anders anfühlt. Konsequenzen können ja auch positiv sein. 🙂

Einfach endlich keine Angst mehr, einem Arschvater rechtlich nicht gerecht zu werden und Sanktionen fürchten zu müssen.

Jahrelange Verteidigungsposition

Es ist bezeichnend, wenn der Alltagselternteil, der alles, wirklich alles!, alleine für die Kinder regelt, sich auch noch rechtfertigen muss gegenüber dem anderen Elternteil, weil die Gesetzeslage es so hergibt. Dass sich die Mutter in diesem Fall rechtfertigen muss, warum Ex nicht rechtzeitig von irgendwas erfahren hat, nicht involviert ist, weshalb der Umgang nicht klappt usw.

Das kann nicht sein! Ein vollkommen sorgeberechtigter Elternteil hat Rechte UND Pflichten. Auch das Recht und die Pflicht, sich selbst zu kümmern.
Er kann selbst für Elternabendseinladungen u.ä. sorgen, indem er sich drum kümmert und bereits zur Einschulung etc. erscheint.

Das Lügengerüst von Ex ist mit den zahlreichen Informationen der Brillanten gegenüber dem Jugendamt eingestürzt, es wurde endlich offenbar, dass Ex ganz alleine für die verkorkste Situation verantwortlich ist.

Möge die schöne neue Denke lange halten!